Beginn: 20:00 Uhr
Northcote ist das
Musikprojekt des kanadischen Singer-Songwriters Matt Goud, der für
seine gefühlvollen Lieder und mitreißenden Live-Auftritte bekannt
ist. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 tourt Northcote
international und trat bereits mit Künstlern wie The Gaslight
Anthem, Frank Turner, Hot Water Music und vielen anderen auf. Dabei
konnte sich das Projekt eine treue Fangemeinde in Nordamerika und
Europa aufbauen.
In einem
Genre voller Märchen und marktgerechter Lügen kreiert Chris Acker
unverblümte Lieder – er verwebt seinen Witz und seine Sorgen zu
einem Werk, das die festgefahrene Lage des amerikanischen
Songwriters schonungslos und manchmal urkomisch beleuchtet. Seit er
seine Kindheit in Seattle, Washington, hinter sich gelassen hat,
nennt Chris Acker die heruntergekommene Dekadenz der
Americana-Szene von New Orleans sein Refugium. In der Tradition von
Guthrie und Prine verleiht Chris der morbiden Romantik des
Unscheinbaren und Unkultivierten eine zitternde Stimme. Ob man nun
an einem schwülen Abend in Louisiana am Lagerfeuer im Garten sitzt
oder in einer abgelegenen Stadt vor der Bühne steht: Wenn man Chris
Acker spielen hört, hört man das Ergebnis unzähliger Stunden des
Beobachtens der Meister seines Fachs … und das Ergebnis des
Wiederholens ihrer Fehler.
Baimans
2023 erschienenes Album „Common Nation of Sorrow“ wurde vom Boston
Globe als eines der „Besten Alben des Jahres (bisher)“ bezeichnet,
vom American Songwriter mit vier Sternen ausgezeichnet und von The
Amp als „unglaublich bemerkenswertes Album“ gewürdigt. Nach einem
erfolgreichen Album-Jahr mit über 130 Konzerten weltweit hat Baiman
2024 zu ihrem „Jahr der Zusammenarbeit“ erklärt und eine Reihe von
A- und B-Seiten-Projekten mit einigen ihrer Lieblings-Songwriter
wie Pony Bradshaw, Caroline Spence, Nicholas Jamerson und Kaia
Kater veröffentlicht. Wäre „Common Nation of Sorrow“ ein Roman, so
wirken die diesjährigen Veröffentlichungen eher wie Kurzgeschichten
– gerade lang genug, um Lust auf mehr zu machen.